Bei sommerlichen 29 Grad führte uns unser Mai-Ausflug nach Welden. Unser Ziel war der Besinnungsweg auf und rund um den Theklaberg.


Der Theklaberg erhebt sich über Welden und bietet von oben einen schönen Rundumblick über den Ort. Auf seinem Gipfel steht die Wallfahrtskirche St. Thekla, die im Rokokostil erbaut wurde. Das nebenstehende Karmelitinnen Kloster wurde von den verbliebenen Schwestern aus Altersgründen am 23. März 2026 aufgegeben und steht heute leer. Einige von uns sind die Stufen nach oben gegangen. Der Rest unserer Gruppe startete oben vom Kloster Parkplatz aus. Der Meditationsweg mit seinen18 Stationen lädt ein, zum Innehalten, zum Nachdenken und die Worte auf sich wirken zu lassen. Gemeinsam genossen wir dann erstmal den schönen Ausblick über Welden. Hier oben scheint die Zeit stillzustehen. Die Wiesen waren saftig grün und voller Blumen, die Bäume spendeten angenehmen Schatten und die Vögel zwitscherten. Und so gingen wir gemütlich den beschriebenen Pfad entlang.

Auf dem Flyer, der den Meditationsweg beschreibt, lasen wir als erstes „Der Weg mit mir! Mein Leben – ein Geschenk!“ Die Stehlen waren manchmal gar nicht so leicht auszumachen und lagen zum Teil ein bisschen versteckt. Auf jeder Tafel steht ein Impuls, und dazu Gedanken und Fragen, die zum Nachdenken anregen. Ein Impuls war z.B.: „Sich auf den Weg machen!“ ein anderer z.B. „Denken – Danken- Dankbarkeit!“ oder z.B. „Wo ist mein Platz?“ um nur ein paar zu nennen. Zum Schluss kamen wir an einem kleinen Häuschen vorbei, auf dem der Hinweis  Schreibwerkstatt Gedankenblitz“ stand und daneben waren eine Bank und ein Tisch. In diesem Häuschen befanden sich Schreibutensilien, die wie wir gesehen haben, von großen und kleinen Besuchern schon fleißig genutzt wurden. Danach ging es wieder runter, zurück in den Ort Welden. Beim Landgasthof zum Hirsch war im Biergarten für uns reserviert. Wir wurden von der Wirtin sehr herzlich empfangen und als alle ihren Sitzplatz gefunden hatten gab es auch schon Kaffee und Kuchen, oder aber auch eine deftige Brotzeit.

Müde, satt und zufrieden fuhren wir anschließend nach Hause zurück.
Für Organisation, Reservierung und fürs Fahren bedanken wir uns sehr herzlich bei allen, die diesen schönen Ausflug möglich machten.